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GLOBAL BRUTAL Der entfesselte Welthandel, die Armut, der Krieg

GLOBAL BRUTAL
Der entfesselte Welthandel, die Armut, der Krieg von
Michel Chossudovsky – das Buch in Pdf unten verlinkt

1. Die Globalisierung der Armut
Seit den frühen 80er Jahren zwingen IWF und Weltbank den Entwicklungsländern als Bedingung für Umschuldungsverhandlungen und neue Kredite Programme zur »makroökonomischen Stabilisierung« und »Strukturanpassung« auf. Diese Programme haben zur Verarmung Hunderter Millionen von Menschen geführt. Entgegen dem Geist der Vereinbarungen von Bretton Woods, wo IWF und Weltbank 1944 aus der Taufe gehoben wurden, zielen diese Strukturanpassungsprogramme nicht auf wirtschaftlichen Wiederaufbau und stabile Wechselkurse; sie sind vielmehr zu einem großen Teil dafür verantwortlich, nationale Währungen zu destabilisieren und die Wirtschaften von Entwicklungsländern zu ruinieren.
In den betreffenden Ländern kollabiert die Binnenkaufkraft, brechen Hungersnöte aus, müssen Krankenhäuser und Schulen geschlossen werden, bleibt nunmehr Hunderten Millionen von Kindern das Recht auf elementare Bildung versagt. In mehreren Regionen der unterentwickelten Welt haben die Reformen zu einem Wiederaufleben von Infektionskrankheiten geführt, darunter Tuberkulose, Malaria und Cholera. Obwohl es der Weltbank offiziell obliegt, die Armut zu bekämpfen und zum Umweltschutz beizutragen, hat sie mit ihrer Unterstützung für große Wasserkraftwerke und agrarindustrielle Projekte tatsächlich den Prozess der Entwaldung und der Zerstörung der natürlichen Umwelt beschleunigt und Beihilfe zur erzwungenen Umsiedlung und Vertreibung von mehreren Millionen Menschen geleistet.

18. Strukturanpassung in den Industrieländern
In praktisch allen Sektoren der westlichen Wirtschaft werden Produktionsstätten geschlossen und Arbeitnehmer entlassen. Bauern in Nordamerika und Westeuropa droht der Bankrott. Unternehmen der Luftfahrt- und Maschinenbauindustrie werden umstrukturiert, die Kohlebergwerke in Deutschland und Großbritannien geschlossen, die Autoproduktion wird nach Osteuropa und in die Dritte Welt ausgelagert. Die Rezession in der Industrie wiederum schlägt auf das Dienstleistungsgewerbe durch: Deregulierung und der Zusammenbruch großer Fluglinien, der Konkurs großer Einzelhandelsketten, der Kollaps der Immobilienreiche in Tokio, Paris und London waren die Folge. Und der Sturz der Immobilienwerte hat zu Kreditausfällen geführt, was wiederum das gesamte Finanzsystem erschütterte. In der Reagan-Thatcher-Ära ging die Rezession mit mehreren Bankrottwellen kleiner Unternehmen, dem Zusammenbruch lokaler Banken (z.B. in der Sparkassenkrise in den USA) und einer Flut von Unternehmensfusionen einher die den Absturz der Börse am »Schwarzen Montag«, dem 19. Oktober 1987, noch verstärkte. In den 90er Jahren trat die globale Wirtschaftskrise mit einer Fusionswelle von Großkonzernen in eine neue Phase, die in einem weltweiten Finanzcrash gipfelte.

Der Ausverkauf des Staates.

Im Zentrum der Krise der westlichen Industrieländer stehen die öffentlichen Schuldenmärkte, wo täglich Hunderte von Milliarden Dollar in Staatsanleihen gehandelt werden. Die enorme Zunahme der Staatsverschuldung hat der Finanzwirtschaft und den Banken politische Druckmittel an die Hand gegeben, mit denen sie die Wirtschafts- und Sozialpolitik auch der hoch entwickelten Länder diktieren können. Es ist zur Routine geworden, dass Kreditinstitute – ohne formale Beteiligung von IWF und Weltbank – in der EU und den USA Aufsichtsfunktionen durchsetzen, zu denen sie nicht legitimiert sind. Seit den 90er Jahren enthalten die in den Industrieländern durchgeführten Wirtschaftsreformen viele der Grundkomponenten der Strukturanpassungsprogramme, die schon vorab in der Dritten Welt erprobt worden sind. Von den Finanzministern wird zunehmend erwartet, dass sie großen Investmenthäusern und Geschäftsbanken Bericht erstatten. Ziele für die Rückführung von Haushaltsdefiziten werden diktiert. Der Wohlfahrtsstaat steht auf der Kandidatenliste der Auslaufmodelle.
Die Schulden von Staatsunternehmen, öffentlichen Versorgern, staatlichen, regionalen und kommunalen Regierungen werden von den Finanzmärkten hochnot-peinlich kategorisiert und »bewertet« (z.B. von den Rating-Agenturen Moody´s Investors Service und Standard & Poor´s).

http://galaxisnetwork.com/wp-content/uploads/2014/07/Michel-Chossudovsky-Global-Brutal.pdf

Der ehemalige Chefökonom der Weltbank, Joseph Stiglitz, wurde kürzlich gefeuert.

Er wies Top-Führungskräfte darauf hin, dass jede Nation, in die sich IWF und Weltbank einschalteten, mit,

• einer kaputten Wirtschaft,

• einer zerstörten Regierung,

• und manchmal mit blutigen Ausschreitungen,

…endete.

Jim Wolfensen, der Präsident der Weltbank, gibt sicher keinen Kommentar ab über die Entlassung von Stieglitz. Bevor Joe Stiglitz gefeuert wurde, nahm er eine große Anzahl von geheimen Dokumenten mit.

Diese geheimen Dokumente aus der Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds erklären die 4 Schritte, die der IWF von den Nationen fordert:

1. das geheime Unterzeichnen von 111 Vereinbarungen

2. in denen sie sich bereit erklären, ihre wichtigsten Vermögenswerte – Wasser, Strom, Gas, etc. – zu verkaufen;

3. in denen sie sich bereit erklären, wirtschaftliche Schritte zu unternehmen, die effektiv verheerend sind für die beteiligten Nationen;

4. die Zahlungen von Milliarden von Dollar an die involvierten Politiker auf Schweizer Bankkonten, damit diese die Übertragung der Anlagevermögen der Ländern ermöglichen.

Wenn sie diesen Schritten nicht zustimmen, werden sie aller internationalen Möglichkeiten zur Kreditaufnahme beraubt.

Heutzutage kann niemand überleben, wenn er kein Geld auf den internationalen Märkten leihen kann, egal ob es Privatpersonen, Unternehmen oder Länder sind. Wenn das nicht funktioniert, stürzen sie die Regierung und das Heft wird in die Hand der früheren Regierung gegeben und/oder es wird sogar die Geschichte umschreiben.

eine interessante Quelle dazu: http://www.bibliotecapleyades.net/sociopolitica/sociopol_globalbanking225.htm

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