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Es regiert der Lobbyismus

 

LOBBYISMUS GEHÖRT ABGESCHAFFT!!!
Auch Monsanto und andere große Firmen, ebenso Ratingagenturen, die regulatorische Eingriffe in ihr Geschäft befürchten hoffen auf politische Rückendeckung! Ebenfalls stark gewichtet ist der Pharmasektor. Jede Gesundheitsreform kann Unternehmen viel Gewinn kosten, da lohnt sich jeder Lobby-Dollar.

Wie der Finanzmarkt Lobbyismus belohnt!

Eine Studie heizt Diskussion über Lobbyismus in Deutschland an. Aktien von Firmen, die viel Geld ausgeben, um Politiker zu beeinflussen, laufen an der Börse viel besser als solche zurückhaltender Firmen.

Der Seitenwechsel des ehemaligen Gesundheitsministers Daniel Bahr zum Versicherer Allianz weckt Befürchtungen und Hoffnungen. Während die Kritiker die Personalie als verwerflichen Lobby-Einkauf brandmarken, können Aktionäre den Wechsel eines der größten politischen Fürsprecher der privaten Krankenversicherung eigentlich nur gutheißen. Denn Konzerne, die viel Geld für Lobbyismus ausgeben, schneiden an der Börse deutlich besser ab als der Gesamtmarkt.

Zeitalter der Repolitisierung!!!

„Wir erleben das Zeitalter der Repolitisierung. Gerade in diesen Zeiten ist es empfehlenswert, auf Unternehmen zu setzen, die sich politischen Einfluss in Washington erkaufen“, sagt Clifton unumwunden.
Interessanterweise machte es keinen Unterschied, ob ein Demokrat oder ein Republikaner im Weißen Haus das Sagen hat. Denn das Ziel der Lobby-Organisationen ist nicht so sehr der Präsident, sondern die beiden Kammern des amerikanischen Parlaments, wo die Gesetze beschlossen werden.

Lobbyismus lohnt sich mehr als Innovationen!!!

„Heute ist es so, dass man mit Lobbyismus eine höhere Rendite macht als mit Innovationen. Denn man kann die Regulierung so beeinflussen, dass man sich künstlich die Konkurrenz vom Leib hält. Das muss sich ändern“, sagt Edmund Phelps, Wirtschaftsnobelpreisträger und Professor für Ökonomie an der Columbia University.
Politische Rückendeckung erhoffen sich auch Firmen, die regulatorische Eingriffe in ihr Geschäft fürchten müssen. So findet sich der Produzent genveränderten Saatgutes Monsanto genauso im Strategas-Index wie die Ratingfirmen wie Moody’s und McGraw Hill (Standard & Poor’s). Der Getränkehersteller Monster Beverage legt sich kräftig ins Zeug, um Auflagen und Prozesse im Zusammenhang mit seinen Energydrinks zu verhindern.

http://www.welt.de/wirtschaft/article132847664/Wie-der-Finanzmarkt-Lobbyismus-belohnt.html
https://www.lobbycontrol.de/

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